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Die Schach-EM war ein Turnier der Superlative: 570 Teilnehmer aus 43 Nationen - die größte und am stärksten besetzte EM in ihrer Geschichte. Für Günter und meine Wenigkeit war das Turnier eine besondere Herausforderung und wohl auch das wertvollstein seiner Art. Dass wir beide mit der Titelvergabe wenig mitzureden haben, war von vornherein klar. Unsere Aufgabe war es allein, manch Titelträger ein Bein zu stellen.


Dies gelang Günter manches Mal eindrucksvoll. Hervorzuheben ist in jedem Falle sein Sieg gegen den ehemaligen Europameistermeister Surab Asmaiparaschvili und dass auch noch mit den schwarzen Farben. Die Schachzeitung " Schach " nahm dies sogar zum Anlass für einen kurzen Kommentar in der aktuellen Ausgabe! Günter konnte das Turnier jedenfalls mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis von 5,5 Punkten ( 50 % ) abschließen und landete auf Platz 234 und damit vor 19 Großmeistern. Dies ist wirklich ein Beifall wert!!

Bei mir lief es nicht so besonders. Zwar habe ich meine Platzierung bestätigt; allerdings hadere ich ein wenig mit meiner Farbauslosung und den vergebenen Chancen. Ab Runde 3 hatte ich gegen stärkere Gegnerschaft immer Schwarz, obgleich ich bereits in Runde 2 die schwarzen Farben führte. Vielleicht wäre das Turnier dann anders verlaufen..... Dessen ungeachtet hatte ich selbst mit Schwarz meine Chancen - ich hab sie nur nicht so genutzt wie Günter. Dafür spielte ich die kürzeste Gewinnpartie bei der EM (13 Züge).

Eine Episode am Rande: Meine letzte Partie gleicht einem Selbstmord. Allerdings ist dies eine wilde Variante und ich hatte sie speziell vorbereitet. Nur Pech, dass die Frau meines schottischen Gegners mit der Frau von Kramnik sehr gut befreundet ist und dieser 8. e4 ! in einer gemeinsamen Analyse entkorkte, wie mir mein Gegner nach der Partie mitteilte ........

Noch eine Episode: Auf der Players-Night traf ich mit Schachfreunden Volke und Michael Becker ein. Wir waren schon "gut unterwegs" und sie stellten mich manch einem Großmeisterkollegen und/oder Titelträger als neue Nachwuchshoffnung vor. Volke sei mein Mentaltrainer und Micha Becker mein Masseur. So trafen wir auch GM Oleg Romanischin. Ich hatte jüngst in einem Buch von seinem Spiel 1975 in Jerewan gegen Geller gelesen, wo er in der Spanischen Partie eine wertvolle Neuerung brachte ( Effektives Eröffnungstraining von Dworetzki/Jussupow). Ich erzählte ihm hiervon und seine Augen leuchteten. Danach erzählte er mir ausführlich von dieser Partie, wie sich Geller verhielt, wie seine Analysen lauteten und und und. Ich habe natürlich immer verständig genickt und etwas Schlaues eingeworfen und nach einer halben Stunde bedankte er sich für das nette Gespräch. Fortan grüßte er mich stets im Turniersaal und ich beeilte mich jedesmal, in Richtung Toilette davon zu kommen und nicht gleich an mein Brett zu gehen. Womöglich hätte er doch heraus bekommen, was für ein Patzer ich wirklich bin .......


Alles in allem war Dresden für uns beide eine wertvolle Erfahrung. Wir haben uns gemeinsam vorbereitet und unsere Eröffnungen getestet. Großen Dank sind wir in diesem Zusammenhang Robbie Robert Böhm verpflichtet, der ein guter Coach war und entsprechende Dossiers zusammen stellte.

Jan k.

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Liebe Leute,


in meiner Funktion als Halb-Coach der Hoyerswerdaer Abgesandtschaft habe ich folgende Nachricht zu vermelden:

Gestern konnte Günther in der 2. Runde seinem Repertoire an besiegten Schach-Promis ein weiteres Prachtexemplar hinzufügen: niemand geringeren als GM Zurab Azmaiparashvili (ELO 2632, höchste ELO: 2702)!!! Das ganze mit Schwarz in einer flott vorgetragenen Wolga-Gambit-Schlacht. Wenn man bedenkt, dass er bereits in Runde eins einen armenischen GM mit ELO 2560 kurz vor dem Totschlag hatte (er verlor dann leider noch), lässt der Turnierverlauf weitere Großtaten vermuten. Auf der offiziellen Turnierseite sind immer so einen Tag später alle Partien online, also: nachgucken und staunen.

Bei Jan läufts noch nicht rund. 2 Nullen gegen einen estnischen GM mit 2526 und einen Griechen mit 2388.

So weit so gut...

Grüße

Robert


Zusatz: Unser Ex-Hoyerswerdaer IM Karsten Volke kann ebenfalls auf einen Punkt aus zwei Runden verweisen.
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