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Zum letzten Oberligaspiel in 2017 empfingen wir am zweiten Adventssonntag die Zweitligareserve von Nickelhütte Aue. Da parallel für Aue kein Zweitligaspiel angesetzt war, kamen die Gäste fast in Bestaufstellung ins Frentzelhaus von Schwarzkollm. Wir mussten Milan Orsag und Doc Robert Böhm ersetzen. Für beide kamen Sibylle Heyme am 8. Brett und Mannschaftsleiter Rüdiger Schuh am 7. Brett zum Einsatz in der Oberligamannschaft, wobei sich der Mannschaftsleiter seinen ersten Saisoneinsatz ganz anders vorgestellt hatte.

Das Zitat eines Auer Spielers nach dem Wettkampf beschreibt zusammenfassend, was sich an diesem Sonntag in Schwarzkollm abspielte: „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir jemals alle zusammen so viel Glück gehabt haben.“


Der Wettkampf begann mit einer Punktteilung am zweiten Brett, wo Ilya Spivak und IM Cliff Wichmann eine lange französische Variante diskutierten. Beide spulten das Thema flott herunter und waren theoretisch voll auf der Höhe, so dass dieses Resultat vollkommen in Ordnung ging. Im Duell der Mannschaftsleiter erhielt Rüdiger Schuh am 7. Brett von Weißspieler Frank Flöter ausgangs der Eröffnung eine Remisofferte. Nach einem Überblick über die anderen noch laufenden Partien, zu diesem Zeitpunkt war keine einzige Stellung problematisch für uns, und einer 20minütigen Stellungsbewertung willigte Rüdiger ein. Cliff Wichmann rügte seinen Mannschaftskollegen angesichts des aktuellen Geschehens für das frühe Weißremis, aber anscheinend hatte dieser eine Vorahnung von dem, was sich noch abspielen sollte.

Zunächst verschlechterte Vardan Hovsepyan seinen gut mit Schwarz herausgespielten Stellungsvorteil, bei der knapper werdenden Bedenkzeit war das Ergebnis gegen einen cleveren Gegner absehbar. In der Zwischenzeit teilte, wie üblich, Jiri Lechtynsky am Spitzenbrett den Punkt, wobei er bis ins Mittelspiel hinein mit seinem schwarzen Igelaufbau ausgleichende Gegenchancen kreierte. Somit stand es 1½:2½ gegen uns, noch kein Grund beunruhigt zu sein, da noch genügend Stellungen mit Initiative bis entscheidenden Vorteil für uns gespielt wurden. Doch dann unterlief Sibylle ein böser Rechenfehler, statt selbst einen Mattangriff zu starten war ihr Gegner einen Tick schneller, 1½:3½. Noch schlimmer erwischte es Roland, der bereits in der Eröffnung in einem c3-Sizilianer einen eigentlich spielentscheidenden materiellen Vorteil von Qualität plus Mehrbauer verwaltete. Alle warteten nur auf die logische Aufgabe seines Gegners Jürgen Heinz, der in einer traurigen Stellung verbissen weiterkämpfte und offensichtlich mit Erfolg auf eine nachlassende Aufmerksamkeit von Roland in einer glatten Gewinnstellung hoffte. Eine eklatante Fehleinschätzung brachte Roland um das Ergebnis einer bis dahin gut geführten Partie und der Mannschaftskampf war mit dem Zwischenstand von 1½:4½ schon verloren. Günther Jahnel kämpfte am 5. Brett gegen den weißen Londoner Aufbau seines Gegners mittels eines Doppelfianchettoaufbaus um die Initiative. Die Partie entwickelte sich zu drachenähnlichen Strukturen, Günther verpasste bei Zeitknappheit drei Mal den entscheidenden Schlag auszuführen und die Partie verflachte zum Remis, somit 2:5. In der letzten noch laufenden Partie von Klaus-Dieter hatte sein Gegner Ralf Schnabel das übliche Holländisch aufgetischt. Abseits der ausgetretenen Pfade wählte Klaus-Dieter einen Londoner Aufbau, bei dem die Stellung des Weißen zunächst vielversprechend aussah. Ralf Schnabel sah dies wohl ähnlich und bot Remis, was Kämpferherz Klaus-Dieter natürlich ablehnte. Irgendwann kam erst ein und dann noch ein zweiter Bauer von Klaus-Dieter abhanden, so dass der Kampf im Endspiel bald hoffnungslos wurde. An diesem Tag sollte halt nichts gelingen aus ASP-Sicht und wir quittierten eine deutliche 2:6 Schlappe, die nicht nur in der Höhe völlig unglücklich für uns war (siehe das Zitat am Anfang dieses Berichtes). Bleibt zu hoffen, dass wir mit diesem Wettkampf das saisonale Pechkonto aufgebraucht haben und wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden nach dem Motto „Neues Jahr, neues Glück!“.

Rüdiger Schuh

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