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Nachdem ASP I mit zwei Siegen aus drei Runden sehr gut in die neue Oberliga-Saison gestartet war, ging es am vergangenen Sonntag in der vierten Runde gegen den Aufsteiger aus Naumburg. Obwohl den Naumburgern gemeinhin die rote Laterne vorhergesagt wird, hatten sie sich in den vergangenen Runden hervorragend geschlagen. Trotz der Einstufung des Kampfes als „Pflichtaufgabe“, galt es also auf der Hut zu sein. Genauso gestaltete sich dann auch das Match, ein Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften war über weite Strecken nicht wahrzunehmen.


Sybille Heyme hatte aus der Eröffnung mit Weiß nicht viel herausgeholt. Es wurden früh die Damen getauscht und kurze Zeit später remis vereinbart. Nicht viel anders erging es Roland Graf. Sein Gegner versuchte mit Weiß gar nicht erst, Vorteil zu erlangen, stellte sich einfach ordentlich hin und tauschte ab was ging. Rolands Stellung sah optisch ganz gut aus, aber die zündende Idee fehlte. Ebenfalls remis im frühen Mittelspiel. Robert Böhm spielte mit Weiß eine Slawisch-Hauptvariante. Schwarz hatte Ausgleich, aber Weiß das Läuferpaar. Als Robert die Stellung öffnen wollte, um das Läuferpaar zur Geltung zu bringen, übersah er einen Zwischenzug, der ersatzlos einen Bauern zu kosten drohte. Ein ziemlich billiger Bluff, getarnt als Angriffsdrohung, sollte dies verhindern. Komischerweise klappte dies, der Gegner traute sich nicht, den Bauern zu nehmen, danach war die Stellung im Gleichgewicht. Nach etwas Lavieren der Remisschluss wegen beidseitiger Planlosigkeit. Klaus-Dieter Kesik hatte mit Weiß einen herkömmlichen Königsinder aufgetischt bekommen, bei dem nach dem Gefühl des Berichterstatters das Gleichgewicht kaum gestört wurde. In Zeitnot öffnete Klaus-Dieter die Stellung, aber Schwarz hatte Dauerschach. Bis zur Zeitkontrolle stand es damit 2:2 nach vier Remisen.

Kämpferisch war diesmal Jiri Lechtynsky aufgelegt und wählte Sizilianisch. Der Weiße antwortete mit einer Nebenvariante mit b3. Bald sah die Stellung jedoch trotzdem sehr hauptvariantig aus. Weiß spielte ambitioniert, lehnte ein Remisangebot ab und die Stellung wurde zweischneidig. Jiri übersah an einer Stelle eine vorteilhafte Abwicklung und hatte in der Folge zu kämpfen, den Laden zusammenzuhalten. In starker gegnerischer Zeitnot gab Jiri eine Qualität, um die Sache noch weiter zu verkomplizieren. Dies wirkte, Jiri hatte dann noch zwei Bauern zur Minusqualität. Weiß zog die Reißleine und tauschte alles ab, bis ein remises Turmendspiel verblieb. Remis kurz nach der Zeitkontrolle. Vardan Hovsepyan sah sich mit 1.Sc3 konfrontiert, musste also etwa ab Zug 3 selber denken, was schnell entsprechend viel Bedenkzeit kostete. Ein früher Damenausflug noch in der Eröffnung brachte einen Mehrbauern aber auch Stress wegen starken Gegenspiels. Im Mittelspiel war viel möglich, der Gegner gewann den Bauern zurück, danach war die Stellung im Gleichgewicht. Die Partie mündete in ein Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern dazu. Das Endspiel war nicht trivial, Weiß versuchte, einen Freibauern zu bilden, Schwarz spielte auf die vielen Bauernschwächen. Am Ende hielt das Gleichgewicht und es wurde Remis vereinbart, als sich die Türme zu tauschen drohten. Zwischenstand 3:3 nach sechs Mal Remis. Günther Jahnel musste mit Weiß einen Stonewall bekämpfen. Das übliche Setup wurde eingenommen und es wurde schnell kompliziert. In Zeitnot gewann Günther eine Figur, vermutlich aber eher, weil sich dessen Gegner selbst umbrachte. Das entstehende Endspiel mit Mehrfigur ging noch ein paar Züge, war aber eine Sache der Technik. ASP damit mit der späten Führung zum 4:3. Rüdiger Schuh spielte eine Rüdiger-Schuh-Eröffnung, soll heißen, hart am 14-zügigen K.O. Das dachte sich wohl auch der Gegner und steckte eine ganze Figur ins Geschäft, um den merkwürdigen Aufbau sofort zu bestrafen. Das war dann doch des Guten ein bisschen zu viel. Es wurde nicht gleich Matt und dann hat man halt eine Mehrfigur. In Zeitnot ging es noch munter drunter und drüber. Aus der Mehrfigur wurde das Läuferpaar gegen einen Turm. Nachdem der Trubel vorbei war, war dieses materielle Übergewicht genug für einen technischen Sieg.

Damit war der 5:3 Sieg in Sack und Tüten. Alles in allem ein ziemlich hartes Stück Arbeit. ASP war nicht wirklich schachlich besser, in Summe aber wohl etwas cleverer und abgebrühter. Aber was soll’s, man muss auch die schmutzigen Kämpfe gewinnen, wie es so schön heißt. In der Tabelle bleibt ASP I damit oben dran und geht mit 6:2 Mannschaftspunkten ins neue Jahr.

Robert Böhm

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