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Neue Saison, neues Glück. ASP I hatte in der letzten Saison Platz 5 der Oberliga geholt. Die Trauben hängen dementsprechend hoch, vor allem wenn man berücksichtigt, dass sich einige Mitkonkurrenten punktuell verstärkt haben. Wie im letzten Jahr ging es am ersten Spieltag gegen den Reisepartner von TU Dresden. Der Gegner trat doch recht stark ersatzgeschwächt an, die ersten beiden Bretter mussten ans Bundesliga-Team rausgerückt werden. Somit standen sich alles in allem zwei etwa gleichstarke Teams gegenüber. Eine Chance auf Punkte, die man sich besser nicht entgehen lassen sollte.

Die erste entschiedene Partie gab es an Brett 5. Roland Graf wurde mit Trompowski konfrontiert. Beide Seiten steckten bis zum achten Zug jeweils eine Stunde Bedenkzeit in die Stellung. Die Eröffnung wurde noch fein zu Ende gespielt und danach ging man das Remis analysieren. Vardan Hovsepyan musste sich gegen einen starken Gegner und gegen Königsgambit erwehren. Die Eröffnung ging irgendwie daneben, Vardan musste schon nach kreativen Auswegen suchen und wählte ein Abspiel mit Turm gegen zwei Leichtfiguren. Dort hatte er infolge des luftigen gegnerischen Königs genug Gegenspiel, um das Remis zu sichern. Bei der nachfolgenden Analyse musste er sich den dummdreisten Vorwurf anhören, er hätte auf der Toilette die Eröffnung nachgeschlagen. Nach dem trockenen Kommentar, wenn er dies getan hätte, hätte er wohl kaum so schlechte Züge gemacht, wurde plötzlich das Thema gewechselt. Günter Jahnel spielte gegen das aufstrebende Dresdner Jugendtalent und dem Vernehmen nach zum ersten Mal seit gefühlten Jahrzehnten die Botwinnik-Variante im Halbslawischen. Der jugendliche Gegner stellte mit Turbogeschwindigkeit eine Nebenvariante aufs Brett und irgendwann hatte Günther das Gefühl, der Gegner könnte theoriefester sein als er. Das Handgemenge war alles sehr konkret, die Analyse ergab, dass keine nennenswerten Fehler gemacht wurden. Remis durch Dauerschach. Am Spitzenbrett gab es eine relativ blasse Caro-Kann-Partie zu sehen, wo peu a peu eine Figur nach der anderen vom Brett wanderte, bis in einem absolut ausgeglichenen Endspiel die Züge wiederholt wurden und Jiri Lechtynsky damit den 2:2 Zwischenstand herstellte.

Einen guten Tag hatte Rüdiger Schuh erwischt. Königsindisch mit Schwarz, es entstand eine Ben-Oni-hafte Struktur, in der der Käptn den standardmäßigen Plan wählte. Der Gegner geriet früh ins Trudeln, schwächte seine schwarzen Felder auf dem halben Brett empfindlich und kurze Zeit später folgte der taktische Punch. ASP damit mit 3:2 in Führung. Sibylle Heyme mit Weiß landete in der Najdorf-Variante, wo sie ruhig und positionell und vermutlich ein wenig zu angriffslustig spielte. Schwarz glich schnell aus. Im Mittelspiel ging leider taktisch eine Qualität verloren und es verblieb ein hoffnungsloses Endspiel, was sich Sibylle nicht mehr zeigen ließ. Ausgleich zum 3:3. Robert Böhm versuchte im Königsinder direkt ausgangs der Eröffnung einen schnellen Vorteil zu erlangen. Dies ging schief und Robert musste sich mit unrochiertem König dem Druck des Gegners erwehren. Dieser scheute jedoch das taktische Risiko und nach und nach gelang die Konsolidierung der Stellung. Kurz nach der Zeitkontrolle blieb ein sehr ausgeglichenes Mittelspiel mit großen Remistendenzen aufgrund ungleichfarbiger Läufer. Folgerichtig der Remisschluss zum 3½:3½. Damit hing alles an Klaus-Dieter Kesik. Dessen Gegner griff noch in der Eröffnung – Königsfianchetto – ordentlich fehl und es sah frühzeitig nach einem vollen Punkt für ASP aus. Klaus-Dieter opferte zwei Bauern für den taktischen K.O., übersah aber die Reaktion des Gegners und die Stellung kippte. Im Zeitnothandgemenge gelangte ein gegnerischer Bauer bis ein Feld vor die Umwandlung. Klaus-Dieter musste dann bereits zwei Figuren für einen Turm geben und sorgte dann noch für einige Verwicklungen. Die Stellung war aber nicht mehr zu retten.

ASP quittierte damit eine unnötige 3½:4½ Niederlage. Durch die ersatzgeschwächte Aufstellung des Gegners konnte oder musste eigentlich hier schon mehr kommen. Aber die Saison ist ja noch jung. Genug Zeit, alles noch wettzumachen.

Robert Böhm

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