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Die erste Runde der neuen Oberliga-Saison bescherte der ersten Mannschaft von ASP Hoyerswerda das Team von TU Dresden II als Gegner. Die Dresdner, gleichzeitig unser Reisepartner, sind eine Mannschaft, die jedem anderen Oberliga-Team das Fürchten lehren würde, wenn sie in Bestbesetzung antreten. Wie jedoch meist, fehlten einige Stammkräfte, dieses Mal vier an der Zahl, so dass wir nominell gesehen mithalten konnten. Das Match war ein sehr kämpferisches, vier Partien endeten erst mit beidseitig auslaufender Zeit im Endspiel. Schiedsrichter Rene Zimmermann stellte am Ende lakonisch fest, dass es ihn wunderte, bei einem ASP-Match keine Kurzremisen quittieren zu müssen. Ein Hoch auf unseren guten Ruf.


Das Match begann mit zwei Remisen an den Brettern fünf und sieben. Rüdiger Schuh und Roland Graf hatten nebengleisige Damenbauernspiele entkorkt. Allseits hoher Bedenkzeit­verbrauch sorgte dafür, dass sich die Eröffnungen zeitmäßig hinzogen. Vermutlich war das Gleichgewicht nirgendwo echt gestört und die Remisschlüsse folgerichtig. Jiri Lechtynsky bekam es mit der stärksten Dresdner Nachwuchskraft zu tun. Der Gegner agierte äußerst solide und Jiri schaffte es nicht, nennenswerten Vorteil zu erzielen, Remis also nach ca. 30 Zügen. Sibylle Heyme brachte ASP noch vor der Zeitkontrolle in Führung. Die Eröffnung verlief äußerst verworren, wahrscheinlich stand Sibylle schlechter. Aber es entspannen sich haarsträubende Verwicklungen bei entgegengesetzten Rochaden, wobei Sibylle den eindeutig besseren Durchblick hatte. In bereits hoffnungsloser Lage überschritt der Gegner die Zeit. 2½:1½ Führung für ASP zur Halbzeit.

 

Vardan Hovsepyan spielte eine von Anfang an hyperkomplexe Partie. Bereits frühzeitig wurde die einstmals geschlossene Stellung gewaltsam geöffnet. Vardan verzichtete auf die Rochade und bald schon waren auf beiden Seiten allerlei taktische Finessen zu beachten. Vardan, anfangs mit Mehrbauern, verlor den Faden und hatte erst 2 Bauern und später eine Qualität und Bauern weniger, dafür aber Gegenspiel mit dem Läuferpaar gegen den blanken schwarzen König. Er kämpfte sich stark zurück und stand schon besser, als er am Ende – schon in der zweiten Zeitnotphase – einzügig eine Figur einstellte, was den Dresdnern den Ausgleich bescherte. Günther Jahnel hatte mit Schwarz eine vielschichtige Königsindisch-Position zu spielen. Irgendwann wurde am Königsflügel alles blockiert und positionell kam Günther in Zeitnot ein Bauer abhanden. Das entstandene Endspiel kämpfte er noch lange zäh weiter, aber die Stellung war wohl nicht zu halten. 3½:2½ Führung für TU Dresden. Robert Böhm hatte in der Damengambit-Abtauschvariante leicht ausgeglichen und die Stellung war lange sehr remislich. Ein Remisangebot wurde jedoch abschlägig beschieden. Roberts Gegner ging danach volles Risiko und opferte einen Bauern für die Initiative im Doppelturm-Läuferendspiel. Im anschließenden Spiel auf drei Ergebnisse ging beiden Spielern die Bedenkzeit aus und Robert gewann eine Qualität durch einen übersehenen taktischen Minitrick. Danach war es aus, Ausgleich zum 3½:3½. Klaus-Dieter Kesik agierte wie immer mit hohem Risiko. Um einer komplett blockierten Stellung zu entgehen, gab er einen Bauern und stand danach besser. Später verlor er jedoch den Faden, die Zeitnotphase verlief sehr turbulent. Das danach entstandene Endspiel sah glatt verloren aus, aber Klaus-Dieter gewann den Minusbauern zurück und sein Spiel nahm wieder Fahrt auf. Am Ende blieb jedoch nur ein theoretisches Remis im Turmendspiel mit einem einzigen verbliebenen Bauern übrig.

 

Das Match endete somit weitgehend leistungsgerecht mit 4:4. Beide Mannschaften könnten dies angesichts beidseitig vergebener Chancen als Punktverlust oder aber auch als Punktgewinn ansehen. Der Berichterstatter votiert für Letzteres.

 

Robert Böhm

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