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Am letzten Sonntag musste Hoyerswerdas Erste zu ihrem weitesten Auswärtsspiel der Saison in Löberitz antreten. Der Wettkampf im Niemandsland der Liga war weitgehend bedeutungslos, auch wenn sich die Löberitzer dem Vernehmen nach noch im Abstiegskampf wähnten (ein wohl eher arithmetischer als realer Phantomschmerz). Also spielte zumindest bei Hoyerswerda jeder für die eigene Bilanz.


An Brett 8 bei Niegsch-Heyme gab es ein Kurzremis ausgangs der Eröffnung. Es war nicht viel passiert, drum gibt es auch nicht viel zu kommentieren. An den ASP-Weißbrettern 1 und 7 gab es jeweils einen Stonewall zu besichtigen. Normalerweise Kandidaten für Mammutpartien, gab es auch hier jeweils zwei schnellere Remisen, wenn auch mit deutlich unterschiedlichem Spielverlauf. Bei Lechtynsky-Schuster wurde anstelle von positionellem Lavieren eine wilde Abtauschfolge aufgetischt, in dessen Folge Jiri Lechtynsky einen glatten Turm mehr hatte, jedoch einzügig auf Matt stand. Einzige Rettung war hier ein Dauerschach. Eine sehenswerte Miniaturpartie. Bei Schuh-Spreng ging es ruhiger zu, die Springer verschwanden vom Brett, danach schon das Remisangebot. Objektiv war das Remis in Ordnung, in der folgenden Post-Mortem-Analyse stand Weiß jedoch andauernd auf Gewinn. Zwischenstand: 1½:1½.

Klaus-Dieter Kesik war im Aljechin schon nach zehn Zügen ein Bauer abhandengekommen, den er vermutlich gab, um eine Verkomplizierung der Stellung herbeizuführen. Eine Kompensation für den Bauern war jedoch selbst bei gutem Willen kaum zu erkennen, sodass an Brett 2 schon frühzeitig ein Punkt ins imaginäre Löberitzer Körbchen wanderte, auch wenn sich die Partie noch hinzog. Keinen guten Tag hatte auch Roland Graf erwischt. Er wählte im Sizilianer mit c3 eine Nebenvariante mit Dxd4. Der Gegner reagierte relativ kompromisslos und schob seine Entwicklung zugunsten eines starken Bauernzentrums auf. Auch Roland verfiel in undurchsichtige Manöver ohne zu rochieren. Schwarz gab anschließend einen Bauern, ob zu Recht oder nicht, war unmöglich zu durchschauen und wenige Züge später erfolgte bereits der taktische Totschlag, sodass ASP mit 1½:2½ in Rückstand geriet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war eine Niederlage schon abzusehen, aber durchaus nicht gottgegeben. Vardan Hovsepyan kam in einem Spanier gut aus der Eröffnung und landete nach positionellem Mittelspiel frühzeitig in einem Doppelturmendspiel, was zumindest für den flüchtig vorbei eilenden Kiebitz eher besser als schlechter aussah. Wohl in dem Bemühen, auf Gewinn zu spielen, gab Vardan die einzige offene Linie freiwillig her und anschließend wurde demonstriert, warum Aktivität im Turmendspiel das Ein und Alles ist. Die unnötige Niederlage zum 1½:3½ Rückstand war bereits die Vorentscheidung für die Löberitzer. Bei Jahnel-Schindler wurde Wolga-Gambit gespielt, eine gegen Günther relativ mutige Eröffnungswahl. Nach etwa 20 Zügen war eine übliche komplexe Position entstanden, nur ohne Mehrbauer und einer halben Stunde weniger auf der Uhr. Doch im Gegensatz zum Berichterstatter hat Günther das Wolga-Gambit schon kurz nach der Muttermilch aufgesaugt, wohlige Erinnerungen an Günthers Wolga-Gambit-Siege gegen die GM’s Asmaiparaschwili und Rabiega kamen auf. In aufkommender Zeitnot fand sich Günther deutlich besser zurecht als der Gegner und überraschend zeitig erfolgte dann auch der taktische K.O. Kurz nach der Zeitkontrolle war dann aber leider Klaus-Dieter Kesik‘s Niederlage besiegelt. Dessen Gegner verwertete den Mehrbauern aus der Eröffnung ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Damit stand es 2½:4½ aus Hoyerswerdaer Sicht und die verbleibende Partie Matthey-Böhm wurde bedeutungslos, so dass ASP bis auf den Berichterstatter auch schon abreiste. Die Partie begann ruhig, Damengambit mit Lf4. Robert konnte leicht ausgleichen und hatte ausgangs der Eröffnung bereits homöopathische optische Vorteile. Die symmetrische Bauernstruktur machte weitere Fortschritte jedoch schwer, so dass ein Remisangebot nach etwa 20 Zügen folgte. Der Gegner lehnte selbiges jedoch überraschenderweise ab und stellte zwei Züge später prompt einen Bauern ein. Danach entstand ein Endspiel mit Läuferpaar plus Mehrbauer gegen Läufer und Springer für Robert. Die Verwertung dieses Vorteils nahm jedoch etwas Zeit in Anspruch. Nach etwa 70 Zügen konnte ASP damit noch auf 3½:4½ verkürzen.

ASP I rangiert mit 9:9 Punkten im sicheren Mittelfeld. Die finale Heim-Doppelrunde verspricht jedoch noch einige Dramatik, da sowohl der Aufstiegsaspirant AE Magdeburg als auch die Abstiegskämpfer von Rochade Magdeburg und Coswig in der Lausitz zu Gast sein werden.

Robert Böhm

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