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Nach zwei eher schwächeren Auftritten mit der ersten Saisonniederlage gegen Leipzig und dem Punktverlust gegen den Abstiegskandidaten Halle musste Hoyerswerdas erste Garde am 2. Adventssonntag beim Aufstiegsfavoriten und Zweitliga-Absteiger König Plauen antreten. Die Außenseiterrolle stand uns schon immer besonders gut und so ging es ohne größere Erwartungen ins neblige Vogtland. Hoyerswerda fast in Bestbesetzung. Plauen nicht nur ohne die Ausländergarde sondern auch ohne FM Kuraszkiewicz und Hörr, so dass der Schiedsrichter ein Match auf Augenhöhe in seiner Anmoderation ankündigte. Ein äußerst kämpferisches Match begann.

Bei Lechtynsky-Schaller kam Alt-Indisch aufs Tableau. Jiri agierte gewohnt routiniert, sein Gegner spielte jedoch ebenfalls schnell und sauber. Die Standardpläne wurden aufgetischt. Optisch machte die weiße Stellung durchaus was her, irgendwann war es jedoch schwer, weitere Fortschritte zu machen, so dass nach etwa 30 Zügen remis verabredet wurde. An den restlichen sieben Brettern wurde bis zur Zeitkontrolle gekämpft. Vardan Hovsepyan als Weißer im Sizilianer mit gewohnt gedämpfter Initiative. Ein Springermanöver von c3 nach g3 schien verfehlt, bis sich der Springer plötzlich spektakulär auf f5 opferte mit nicht mehr ganz so gedämpften Mattabsichten. Der Gegner griff fehl und der König wurde kurz vor der Zeitkontrolle erlegt, 1,5:0,5 für ASP. Günther Jahnel kam als Schwarzer aus einem Königsinder mit g3 gut aus der Eröffnung heraus und übernahm in der Folge die Initiative. In einem komplizierten Mittelspiel konnte er sich einen Mehrbauern herausspielen. In Zeitnot dann aber ein Fehler und Gunter Sandner konnte in ein remises Turmendspiel abwickeln, 2:1. Milan Orsag hatte als Schwarzer nach unkonventionellem Eröffnungsverlauf keine Schwierigkeiten auszugleichen. Die Stellung war symmetrisch und verlies wohl nie die Remisbreite, so dass der Friedensschluss kurz nach der Zeitkontrolle abzusehen war, 2,5:1,5. Nach der Zeitkontrolle liefen somit noch vier Partien und in dreien davon waren die Hoyerswerdaer Spieler klar am Drücker. Klaus-Dieter Kesik hatte mit Weiß Trompowsky ausgegraben, Roland Pfretzschner konnte aber ausgleichen. Klaus-Dieter verkomplizierte dann die Stellung und um die Zeitkontrolle herum entstand ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauern für Schwarz. Ein schwarzer Sieg war jedoch niemals möglich, denn Weiß hatte einen starken Freibauern und immer Dauerschach-Optionen. Mit Blick auf die restlichen Stellungen gab Klaus-Dieter seine Partie dann remis zur 3:2 Führung für ASP. Robert Böhm hatte seinen Gegner durch Zugumstellung in der Eröffnung aus seinem gewohnten Setup geholt. Im ungewohnten Tarrasch ging das Eröffnungsduell klar an Robert und nach 20 Zügen sah dessen Stellung bereits sehr ansprechend aus. Danach ließ jedoch die Konsequenz etwas nach, ein Königsangriff wurde vorbereitet, für das programmatische Läuferopfer auf h7 fehlte dann aber der Mut. In aufkommender Zeitnot wickelte Schwarz ins Endspiel ab, gab einen Bauern, der alsbald zurück gewonnen werden sollte. Ab dem 30. Zug häuften sich auf beiden Seiten die Fehler, Inkrement-Modus sei Dank. Weiß ließ den sofortigen Gewinn aus, Schwarz danach eine leichte Remisabwicklung. Robert Böhm konnte den Mehrbauern über die Zeitkontrolle retten, das entstandene Läufer-Springer-Endspiel war dann leicht gewonnen: 4:2. Damit war die Vorentscheidung gefallen, denn die Partien von Roland Graf und Sibylle Heyme waren unverlierbar. Letztere hatte die Eröffnung verkorkst und schwebte zwischenzeitlich als einzige(r) ASPler(in) in Verlustgefahr. Im Mittelspiel griff der Plauener Nachwuchsspieler jedoch fehl und verlor eine Figur. Ein Endspiel mit Turm und Springer gegen Turm mit beiderseitigen h-Bauern entstand. Sibylle vergaß den h-Bauern einzusammeln und irgendwann war es dann doch schon sehr schwer. Plötzlich drohte auch der letzte Zug Richtung Berlin abzufahren, so dass Sibylle den Mannschaftssieg mit einem Remis absicherte. Roland Graf steuerte schließlich das letzte Remis bei. Mit Schwarz im Grünfeld mit Lg5 konnte Roland erst ausgleichen und überspielte seinen Gegner schließlich peu a peu. Nach der Zeitkontrolle hatte er eine Qualität mehr und ein schwarzer Bauer stand schon auf d2. Weiß jedoch zementierte die Stellung mit einer Blockade auf den weißen Feldern. Auch hier war ein Durchkommen nicht leicht zu finden und angesichts des Mannschaftssieges erfolgte schlussendlich die friedliche Punkteteilung.
Am Ende stand also ein komfortabler 5:3 Sieg als Endergebnis zu Buche, bei dem durchaus noch erheblich mehr drin war. Ein bärenstarker Auftritt alles in allem, der das Aufstiegsrennen in der Liga wieder spannend macht. Die halbe Liga steht unter Aufstiegsverdacht, eine Situation, die seit Jahren nicht mehr anzutreffen war. ASP I steht zum Jahreswechsel auf Platz 3 und kann damit frohen Mutes ins neue Jahr schauen.

(Robert Böhm)

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