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16. März. Nieselregen und Grau in Grau nach einer Woche vorsommerlicher Wetterlage. Die passende Grundstimmung für einen hässlichen Abstiegsfight im Erzgebirge? Aber für wen, Chemnitz oder Hoyerswerda? Zeitig aufstehen nach zu wenig Schlaf, etwas Nachdösen im Auto. Wenigstens ein Vorteil gegenüber selber am Steuer sitzen. Statt der vermeintlichen Erhöhung der spielerischen Qualität durch überlaute Dauerbedröhnung mit Radiohead aus der experimentellen 2000er Phase spielt der einschlägige gebührenfinanzierte Düdelsender Düdelmusik. „Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein …“. Hoppla, meint der die Hoyerswerdaer Oberligazugehörigkeit? Oder die der Chemnitzer? „In the heat of the fight, you lose control…“ Moment mal, hat die Düdelfrau „night“ oder „fight“ gesungen? Bin ich überhaupt munter oder ist das alles ein böser Traum? Zu viel Wodka gestern? Langsames Aufwachen, hervorgerufen durch den prasselnden Regen an der Scheibe. Da, „You Win Again“ von den Bee Gees. Es ist real. Verdammt, der gebührenfinanzierte Düdelsender ist von Luzifer höchstselbst gekapert worden und er schickt geheime Botschaften durch den Äther. Aber die Botschaft ist widersprüchlich. Was will er uns damit sagen? Und warum? Und was hören Chemnitzer Schachspieler so für Radiosender am Frühstückstisch?

In Chemnitz angekommen, zwischendurch verfahren. Geradeso pünktlich. Spielemuseum. Eine gigantische Ansammlung an Möglichkeiten, die Zeit zu vertrödeln. Wie bizarr. Langsam aufwachen. Hier soll Schach gespielt werden. Der Chemnitzer Stammachter lächelt dem Beobachter vergnügt entgegen. Hoyerswerda ersatzgeschwächt ohne Drei. Es fehlen Milan Orsag, Jan Kregelin und Käptn Rüdiger Schuh. Der Abstiegskampf hat seine eigenen Gesetze. Hauptsache gewinnen, Schönheitspreis egal. Ein noch immer träger Rundgang mit Inspektion der fein gebastelten Namensschilder offenbart ein Elo-Minus an sieben von acht Brettern. Lediglich an Brett 5 kümmerliche 12 Points auf der Habenseite. Waren wir nicht die Mannschaft, die auf Platz 2 überwintert hat? Was ist hier los? Langsam mal aufwachen, konzentrier dich auf deine Schachpartie, sonst wird das hier nichts….

Gemächlicher Beginn an den meisten Brettern. Lediglich an Brett 8 wird 1. e4 Sc6 2. c4 e5 aufgetischt. Noch nie gesehen, immerhin. Keine dreckigen Fouls im Abstiegskampf in der Eröffnung. Das erste Drama an Brett 2 bei Womacka-Jahnel. Pirc, Womacka lässt einen isolierten Doppelbauern zu, dafür schauen die Läufer bedrohlich in die schwarze Stellung. Aus dem Augenwinkel sieht man, die Uhr wird angehalten. Aber nicht etwa fürs Remis: 1:0 für Chemnitz, wohl ein Einsteller. Gefühlte 10 Sekunden später Remis an Brett 1 bei Lechtynsky-Feige. Trompovski, kein Risiko eingegangen, so wird das nix, im Abstiegskampf muss Dreck gefressen werden. Ein früher Rückstand also.

Bei Kyas-Böhm ist Weiß mit smyslovesker Spielweise im Sizi am Drücker. Schwarz beschließt still halten und nichts tun. Glücklicherweise verplempert Weiß den Großteil seines Bedenkzeit-Plus und es fällt ihm nichts mehr ein: 1:2. Ein weiteres Remis bei Wolf-Bär. Damenindisch, gefühlte Dominanz am ganzen Brett, aber nichts konkretes. Bedenkzeitnachteil durch das Meer der Möglichkeiten. Den Remisschluss hat man kommen sehen. Die schrullige Eröffnungsbehandlung an Brett 8 bei Kulke-Brechlin mündet in einen hübsch anzusehenden Vorteil für Hoyerswerda, zumindest beim Vorbeischlendern. Kurze Zeit später verschwinden die Damen vom Brett und das Remis wird unterschrieben: 2:3.

Es laufen noch Graf-Fiedler, Schenk-Heyme und Kesik-Kunze. An Brett 6 entsteht die typische Struktur im klassischen Königsinder. Weiß beackert den Damenflügel, Schwarz geht auf den weißen König los. Weiß hat wohl Vorteil, auch wenns zweischneidig aussieht. Ein paar Ungenauigkeiten in Zeitnot und die Sache kippt, eine weitere Niederlage: 2:4. Bei Graf-Fiedler ist aus dem c3-Sizilianer eine kniffelige Stellung entstanden, wo Weiß taktische Chancen hat. Ein Lichtblick? Kesik-Kunze beginnt katalanischig. Weiß gibt einen Bauern fürs Zentrum. Ein komplexes Mittelspiel. Beim nächsten Vorbeischlendern ist die Sache zu einem toten Doppelturmendspiel verpulvert mit dem unvermeidlichen Ende. Roland Graf bringt noch den vollen Punkt nach Hause. Trotzdem: 3,5:4,5.

Die Luft wird dünner.

Robert Böhm

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