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Abschluss einer starken Oberligasaison 2012/13 mit Platz 4

Die 1. Mannschaft des Fördervereins Schach ASP Hoyerswerda e. V., die als Mitglied der Oberliga in der 3. Liga von Deutschland Hoyerswerdas höchster sportlicher Vertreter aller Mann-schaftssportarten ist, konnte die vorher als schwer prognostizierte Oberligasaison 2012/13 mit einem hervorragenden 4. Platz beenden. Den souveränen Aufstieg


in die 2. Bundeliga sicherte sich der Vorjahresabsteiger Schachklub König Plauen e. V. mit ungefährdeten 10 Siegen und einem Mannschaftsremis in 11 Runden. Die Vorentscheidung um den Aufstieg fiel schon früh in der 6. Runde durch den 51/2 : 21/2 im direkten Duell gegen un-sere bis dahin sensationell auf dem 2. Platz rangierende Mannschaft, bei der die Plauener, unter anderem extra mit dem griechischen Großmeister Mastrovasilis, ihre stärkste Saisonaufstellung aufboten. Dies war gleichzeitig ein Zeichen großen Respektes der Plauener gegenüber den Saisonleistungen unserer Mannschaft.
Die finale Doppelrunde der abgelaufenen Saison am 13./14.04.2013 mit Mannschaften aus Mag-deburg und Dresden bot nicht nur interessante und spannende Wettkampfpartien sondern wurde von einigen Spielern der Gastmannschaften, teilweise sogar mit Familien, dafür genutzt, die Sehenswürdigkeiten in und um Schwarzkollm kennenzulernen. Dies belegt einmal mehr, dass wir Schachsportler durch überregionale Wettkämpfe einen positiven Effekt für die touristische Entwicklung unserer Heimatregion bewirken.
Der Samstagwettkampf am 13.04.2013, bei dem wir gegen die SG Aufbau Elbe Magdeburg ant-raten, entschied die Frage, welche Mannschaft hinter den Plauenern den 2. Tabellenplatz bele-gen würde. Nach ausgeglichenem Verlauf wurden an den Brettern 6 und 7 durch Rüdiger Schuh und Andreas Wolf die Punkte geteilt. In Rückstand gerieten wir durch eine Niederlage unseres sonst sehr erfolgreichen FIDE-Meisters Klaus-Dieter Kesik am 3. Brett, der leider keinen guten Tag erwischt hatte. Es folgten Punkteteilungen am 1. und 4. Brett durch Großmeister Jiri Lech-tynsky und Roland Graf. Hoffnung keimte beim zwischenzeitlichen Ausgleich durch einen sehr schön herausgespielten Sieg unseres erstmals eingesetzten Nachwuchsspielers Patrick Frank am 8. Brett auf. Die Vorentscheidung fiel durch die Niederlage unseres FIDE-Meisters Günther Jahnel am 2. Brett. Das hart erkämpfte Remis von Dr. Robert Böhm am 5. Brett änderte am Er-gebnis nichts mehr. Damit ging der Wettkampf 31/2 : 41/2 verloren, was gleichzeitig bedeutete, dass der 2. Platz für uns nicht mehr drin war.
Im Parallelwettkampf zwischen unserem Reisepartner dem USV TU Dresden II und dem SV Ro-chade Magdeburg gab es mit einem 51/2 : 21/2 für die Dresdener einen klaren Ausgang.
Der letzte Saisonwettkampf brachte uns das Duell mit dem SV Rochade Magdeburg, eine Mann-schaft, die aufgrund der Tabellensituation mit dem Rücken zur Wand stand und jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt brauchte. So entwickelte sich ein äußerst umkämpftes Match. Zu-nächst wurden in absolut ausgeglichenen Stellungen an den Brettern 5 und 6 die Friedenspfeifen geraucht. Leider übersah Jan Kregelin am 7. Brett die beste Zugfolge, so dass er in verlorener Position aufgeben musste. Die sicher herausgespielten Siege unserer FIDE-Meister Günther Jahnel und Klaus-Dieter Kesik an den Brettern 2 und 3 brachten uns in Führung. Zum Erstaunen der fachkundigen Zuschauer sah Großmeister Jiri Lechtynsky am Spitzenbrett gegen den starken Internationalen Meister Mike Stolz nicht den auf der Hand liegenden Gewinnweg und willigte ins Remis ein. Patrick Frank am 8. Brett erkämpfte nach langer Verteidigung ebenfalls ein Remis zum Zwischenstand von 4 : 3 für uns. Somit entscheid die letzte Partie der Oberligasaison am 4. Brett über den Wettkampfausgang und unsere Tabellenendplatzierung. Hier kämpfte Roland Graf mit Schwarz in einer Französischen Vertei-digung lange um die Initiative und den ganzen Punkt. In der sechsten Spielstunde gelang es seinem Gegner durch eine geschickte Figurenumgruppierung und einem tödlichen Bauernhebel die Partie für sich zu entscheiden. Damit endete der Wettkampf 4 : 4 unentschieden, was gleichzeitig unseren Sprung auf Platz 3 verhinderte. Trotzdem stellt der erreichte 4. Platz und damit eine Eingruppierung im ersten Tabellendrittel der Oberliga insgesamt einen großen sportlichen Erfolg dar und unterstreicht unsere Stellung als letzte verbliebene Schachhochburg der Lausitz. Abgerundet wird dieser Erfolg der 1. Mannschaft vom gleichzeitigen Aufstieg unserer 2. Mannschaft in die 1. Landesklasse von Sachsen, immerhin die fünfthöchste Liga in Deutschland, und vom Aufstieg unserer 3. Mannschaft in die Bezirksliga.
Unsere erfolgreichsten Spieler der abgelaufenen Oberligasaison waren FIDE-Meister Klaus-Dieter Kesik mit sehr starken 8 Punkten aus 11 Partien, FIDE-Meister Günther Jahnel mit 6 1/2 Punkten aus 11 Partien und der in dieser Saison ungeschlagene Rüdiger Schuh mit 6 1/2 Punkten aus 10 Partien.
Die Abschlusstabelle stellt sich wie folgt dar:
    Spiele Mannschaftspunkte Brettpunkte
1. SK König Plauen 11 21 59
2. SG Aufbau Elbe Magdeburg 11 16 52,5
3. SG Leipzig II 11 14 49,5
4. FVS ASP Hoyerswerda 11 14 47
5. USG Chemnitz 11 12 52
6. SG Grün-Weiß Dresden 11 12 46,5
7. USV TU Dresden II 11 11 40
8. TuS Coswig 1920 11 10 40,5
9. SV Rochade Magdeburg 96 11 9 37
10. SG Leipzig III 11 7 39
11. VfB Schach Leipzig 11 6 39
12. SK Dessau 93 11 0 26
Einen schachlichen Höhepunkt der abgelaufenen Saison stellte das am 23./24.03.2013 von uns im Frentzel-Haus auszurichtende Achtel- und Viertelfinale des Deutschen Pokalwettbewerbs dar. Erstmals in der Vereinsgeschichte hatten wir uns bei der Vorrunde im Januar 2013 für ein Achtelfinale im Deutschen Pokalwettbewerb qualifiziert. Dieses zugleich ausrichten zu dürfen bescherte den lausitzer Schachfans einen weiteren schachsportlichen Leckerbissen. Mit dem Erstligavertreter Schachfreunde Berlin, dem Zweitligavertreter SG Leipzig I und den Oberligavertretern SG Aufbau Elbe Magdeburg und unserer Mannschaft trafen insgesamt 16 Schachspieler aufeinander, denn im Pokal treten alle Mannschaften im Gegensatz zur Liga nur an 4 Brettern an. Dies führte in der Vergangenheit schon zu mancher pokaltypischen Überraschung. Bei der Auslosung für das Achtelfinale bekamen wir es mit dem Zweitligavertreter, der SG Leipzig I, zu tun und waren demzufolge in einer klaren Außenseiterrolle. Die Leipziger spulten ihr Repertoire routiniert ab und erreichten durch Siege an den ersten beiden Brettern und Remisen an den Brettern 3 und 4 einen insgesamt unge-fährdeten 3 : 1 Erfolg gegen unsere Mannschaft, die mit den FIDE-Meistern Günther Jahnel und Klaus-Dieter Kesik sowie Roland Graf und Dr. Robert Böhm spielte. Im parallelen Wettkampf Schachfreunde Berlin gegen SG Aufbau Elbe Magdeburg gab es ein überraschend deutliches 3 : 1 für die Magdeburger gegen allerdings mit einer B-Mannschaft spielende Berliner. Am 24.03.2013 fand folglich das Viertelfinale zwischen den Leipzigern und den Magdeburgern statt. Die fachkundigen Zuschauer erlebten einen regelrechten Pokalkrimi, der erst in der letzten Partie am 4. Brett buchstäblich mit dem letzten Zug für die Leipziger 2 1/2 : 1 1/2 entschieden wurde. Vielleicht war es für sie von Vorteil, dass sie im Gegensatz zu den Magdeburgern in Schwarzkollm nächtigten und in der Pension Retschke fürsorglich gestärkt wurden?! Wir drücken ihnen jedenfalls als unseren sächsischen Vertreter die Daumen für das Halbfinale des Deutschen Pokalwettbewerbs 2013.
Zum Schluss meines Saisonrückblickes richte ich mein herzliches Dankeschön an Frau Lupp von der Ortsteilverwaltung Schwarzkollm für die wie immer perfekte Organisation bzgl. des Frentzel-Hauses, unserem Spiellokal der 1. Mannschaft und an das Team der Gaststätte Rabenschmaus, das mit großem Engagement für das leibliche Wohl der Aktiven und Zuschauer sorgte und so auch Werbung für Schwarzkollm machte.

Rüdiger Schuh
Mannschaftsleiter der 1. Mannschaft des
Förderverein Schach ASP Hoyerswerda e.V
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